Aufstellen mit Personen

Es wird vom persönlichen Anliegen des Teilnehmers ausgegangen und dafür die passenden Stellvertreter ausgewählt. Dann werden sie entsprechend dem geschilderten Anliegen - Personen, Strukturen, Komponenten, Symptome, usw. - aufgestellt. Der Teilnehmer selbst gibt - ohne zu sprechen - spontan jedem Stellvertreter, der Reihe nach im Raum einen Platz und auch eine Blickrichtung, und setzt sich anschließend nieder. Er ist von nun an der Beobachter des Geschehens. An diesem Bild wird nun so lange gearbeitet, bis die „richtige, gute Ordnung“ entstanden ist. Diese Ordnung wird mithilfe ständigen Nachfragens und auch mit Lösungssätzen erreicht. Sobald sich alle Stellvertreter an "ihrem" Platz wohlfühlen, hat die Aufstellung ihr natürliches Ende. Zum Schluss nimmt der Teilnehmer dieses neue Bild in sich auf - auch indem er sich auf seinen "neuen" Platz seines Stellvertreters stellt. Die Bedeutung und Lösung von Konflikten, Problemen wird erkannt und verstanden. Diese neue Sichtweise wirkt sehr heilsam auf alle in diesem System!

Aufstellen mit Figuren

Es besteht noch die Möglichkeit, eine Aufstellung auch mit Figuren zu machen. Dabei gibt es gegenüber den Aufstellungen mit Menschen/Stellvertretern Vor- und Nachteile.

Vorteile dabei sind

  • dass keine Stellvertreter gebraucht werden
  • dass keine persönlichen Geschichten bzw. Emotionen der Stellvertreter mit eingebracht werden
  • dass die Hemmschwelle, eine Aufstellung zu wagen viel kleiner ist, da nur der Leiter dabei anwesend ist und somit die Anonymität gesichert bleibt
  • durch größere Anzahl der Figuren, sind Porzesse möglich, die mit Stellvertertern kaum machbar sind - weil meist nicht so viele Stv. anwesend sind

Nachteile dabei sind

  • Figuren sprechen leider nicht
  • Figuren äußern keine Gefühle
  • das Kollektivwissen der Stellvertreter fehlt!